Verfahrenstechnik

Industrielle Destillationsanlagen
und Dosierung viskoser Medien

Schlüsselfertige Rektifikationskolonnen und Hochleistungs-Dosiersysteme aus Edelstahl AISI 316.
Optimieren Sie die thermodynamische Effizienz Ihrer verfahrenstechnischen Rohrleitungssysteme.

Projektanfrage stellen

Betriebsdruck bis 16 bar
Viskosität bis 20.000 mPas
Welche Trennaufgabe liegt vor?

Warum sich Fachbetriebe für unsere Verfahrenstechnik entscheiden

Unsere Anlagen arbeiten unter realen Produktionsbedingungen – mit messbaren Vorteilen bei Wirkungsgrad, Standzeit und Serviceaufwand.

Werkstoff AISI 316 – kein Kompromiss

Alle medienberührten Bauteile werden aus Edelstahl AISI 316 gefertigt. Das bedeutet Beständigkeit gegen chloridhaltige Prozessströme, organische Säuren und alkalische Reinigungsmittel. Bei einem Kunden aus der Pharmavorproduktion konnte die Standzeit der Kolonneneinbauten von 14 auf 36 Monate gesteigert werden – allein durch die Umstellung auf AISI 316 mit definierter Oberflächenpassivierung.

Thermische Auslegung nach Prozess – nicht nach Katalog

Jede Rektifikationskolonne und jeder Verdampfer wird auf Basis der tatsächlichen Stoffdaten, des geforderten Trennfaktors und der verfügbaren Versorgungsmedien ausgelegt. Wir berechnen die Stufenzahl, den Rücklauf und die Wärmeübergänge mit einem validierten Simulationsmodell. Das Ergebnis: eine Reinheit von über 99,5 % bei einem spezifischen Energieeinsatz von 0,8 kW pro Liter Destillat – gemessen, nicht geschätzt.

Dosiersysteme für Viskositäten bis 20.000 mPas

Für einen Hersteller von Industrieklebstoffen realisierten wir ein beheiztes Doppelmembran-Dosiersystem, das Epoxidharze mit 20.000 mPas bei 16 bar Betriebsdruck fördert. Die Dosiergenauigkeit liegt bei ±0,5 % vom Sollwert – über die gesamte Schichtdauer. Das System ist für die Reinigung mit aggressiven Lösemitteln ausgelegt und wird über eine SPS mit Druckhaltefunktion gesteuert.

Wärmerückgewinnung senkt Betriebskosten messbar

Unsere mehrstufigen Fallfilmverdampfer nutzen die Brüdenkompression zur internen Wärmerückgewinnung. In einer Anlage zur Abwasserkonzentration liegt der spezifische Energieverbrauch bei 220 kWh pro Tonne verdampften Wassers – das ist rund 30 % unter dem Wert vergleichbarer Einstufenanlagen. Die Anlage reduziert das Abwasservolumen um 85 % und entlastet die nachgeschaltete Klärstufe dauerhaft.

Service und Ersatzteilversorgung aus einer Hand

Wir fertigen alle Komponenten – von der Kolonneneinbauten bis zur Dichtung – in eigener Werkstatt. Das bedeutet kurze Lieferzeiten und nachvollziehbare Qualität. Bei einem Kunden aus der chemischen Industrie konnte eine Havarie an einer Verdampferanlage innerhalb von 48 Stunden behoben werden, weil das Ersatzteil sofort verfügbar war. Kein Warten auf den Hersteller, kein Stillstand über das Wochenende.

Kontaktaufnahme für Verfahrenstechniker

Fordern Sie ein unverbindliches Angebot für Ihre Rektifikationskolonne oder Ihr Dosiersystem an. Wir prüfen Ihre Spezifikationen innerhalb von 48 Stunden.

Häufig gestellte Fragen zu unseren verfahrenstechnischen Anlagen

Technische Klärungen

Welche Drücke halten Ihre Rektifikationskolonnen stand?

Unsere Kolonnen aus AISI 316 sind für einen Auslegungsdruck von bis zu 25 bar ausgelegt. Die tatsächliche Druckstufe wird projektspezifisch nach der Mediumszusammensetzung und der geforderten Trennleistung festgelegt. Bei Vakuumbetrieb erreichen wir einen Enddruck von 10 mbar absolut.

Wie wird die Dosiergenauigkeit bei hochviskosen Medien sichergestellt?

Wir setzen beheizte Zahnradpumpen mit Frequenzumrichter und einer automatischen Druckhaltefunktion ein. Die Regelung erfolgt über einen Massendurchflussmesser, der die Viskositätsschwankungen kompensiert. Die erreichbare Genauigkeit liegt bei ±0,5 % vom Sollwert, auch bei Medien über 20.000 mPas.

Welche Oberflächenbehandlungen bieten Sie für korrosive Medien an?

Standardmäßig führen wir eine elektrochemische Passivierung nach ASTM A967 durch. Für chloridhaltige Rückstände oder aggressive Lösemittel bieten wir zusätzlich eine PTFE-Beschichtung der medienberührenden Flächen an. Die Auswahl der Beschichtung erfolgt nach einer detaillierten Korrosionsanalyse Ihres Prozessmediums.

Wie lange dauert die Planung und Fertigung einer schlüsselfertigen Anlage?

Die Projektdauer hängt stark vom Umfang ab. Für eine Standard-Rektifikationskolonne mit 10 bis 20 Stufen rechnen wir mit 12 bis 16 Wochen ab Auftragseingang. Komplexe Mehrstufen-Verdampferanlagen können bis zu 28 Wochen in Anspruch nehmen. In der Planungsphase erstellen wir einen detaillierten Terminplan mit Meilensteinen.

Bieten Sie auch die Integration in bestehende Rohrleitungssysteme an?

Ja, die Integration in vorhandene Rohrleitungsnetze ist ein Kernbestandteil unserer Dienstleistung. Wir übernehmen die verfahrenstechnische Anbindung, die Anpassung der Mess- und Regeltechnik sowie die Inbetriebnahme. Vorab führen wir eine hydraulische Simulation des Gesamtsystems durch, um Druckverluste und Förderströme abzustimmen.

Welche Wartungsintervalle empfehlen Sie für Ihre Verdampferanlagen?

Wir empfehlen eine erste Inspektion nach 6 Monaten Betrieb, danach jährliche Wartungstermine. Bei Anlagen mit PTFE-beschichteten Heizrohren verkürzt sich das Intervall auf 9 Monate. Die Wartung umfasst die Dichtheitsprüfung, die Reinigung der Heizflächen und die Kalibrierung der Temperatursensoren.

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, damit die Website zuverlaessig funktioniert, grundlegende Auswahl merkt und nuetzliche Seiten erkannt werden. Sie koennen akzeptieren, ablehnen oder die Einstellungen pruefen.