Questions Clients Ask Before Starting

Veröffentlicht am 12. März 2025

Bevor eine Verdampferanlage oder Dosierstrecke in Betrieb geht, tauchen immer wieder dieselben Fragen auf: Welche Drücke sind im Dauerbetrieb realistisch? Wie verhalten sich die Werkstoffe bei chloridhaltigen Medien? Und ab welcher Viskosität lohnt sich eine beheizte Förderstrecke? Dieser Beitrag fasst die häufigsten Rückfragen aus der Planungsphase zusammen – ohne Werbung, aber mit konkreten Zahlen aus realen Projekten.

Weiterführende Fachartikel

Rektifikationskolonne für Lösungsmittelrückgewinnung

Die Aufgabenstellung umfasste die Planung und Fertigung einer maßgeschneiderten Rektifikationskolonne aus AISI 316 für einen Kunden der pharmazeutischen Vorproduktion. Durch die Vakuumfahrweise konnte die thermische Belastung des Produkts minimiert werden. Die Kolonne erreicht eine Reinheit von über 99,5 % bei einem Energieeinsatz von 0,8 kW pro Liter Destillat. Besondere Herausforderungen lagen in der korrosiven Belastung durch chloridhaltige Rückstände, die durch eine spezielle Oberflächenpassivierung gelöst wurden.

12. März 2025

Hochviskoses Dosiersystem für Klebstoffproduktion

Für einen Hersteller von Industrieklebstoffen wurde ein Dosiersystem konzipiert, das Medien mit einer Viskosität von bis zu 20.000 mPas bei Drücken von 16 bar kontinuierlich fördert. Die Anlage umfasst eine beheizte Zahnradpumpe mit Frequenzumrichter sowie eine automatische Druckhaltefunktion. Die Dosiergenauigkeit liegt bei ±0,5 % vom Sollwert. Die gesamte Medienführung ist aus AISI 316 gefertigt und für die Reinigung mit aggressiven Lösemitteln ausgelegt.

5. April 2025

Verdampferanlage für Abwasserkonzentration

In einem Chemiepark wurde eine Verdampferanlage installiert, die prozessbedingte Abwässer mit einem TOC von 12.000 mg/L auf ein Fünftel des ursprünglichen Volumens eindampft. Die Anlage arbeitet im Fallfilmprinzip mit drei Stufen und nutzt die Brüdenkompression zur Wärmerückgewinnung. Der spezifische Energieverbrauch liegt bei 220 kWh pro Tonne verdampften Wassers. Die Werkstoffwahl fiel auf AISI 316L mit einer zusätzlichen PTFE-Beschichtung in den Heizrohren, um Korrosion durch chloridhaltige Rückstände zu vermeiden.

18. Mai 2025
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